Maribel
      Maribel von Grini!

Im Juni 2007 besuchte Frauchen zum ersten mal die Seite der Katzenhilfe-Samtpfoetchen. Dort werden ca. 300 Katzis vorgestellt, die drigend ein zu Hause suchen. Viele Kätzchen gefielen Frauchen. Sie weiß nicht warum, aber Sue gefiel ihr besonders gut. Auch, wenn ihr alle Katzis leid taten, so war klar, dass hier keine sechste Katze einziehen würde. Aber auch nachdem wir eine Patenschaft für Sue übernommen hatten, schaute sich Frauchen täglich die Fotos von Sue an. Also maunzte ich eines Tages zu Frauchen "o.K. holen wir Sue zu uns".

Das musste ich Frauchen nicht zwei mal maunzen. Sofort füllte Frauchen am 19.8. das Adoptionsformular aus. Ob es Zufall war, dass der 19.8. Lenchens Todestag ist? Dann überschlugen sich die Ereignisse. Es kann bis zu 8 Wochen dauern bis alle Sachen geregelt sind und ein Kätzchen nach Deutschland umziehen kann. Bei Sue ging es rasend schnell. Es gab einen Flug für Sue am 27.8., aber vorher musste Frauchen noch die Adoptionsgebühr bezahlen, Vertrag unterschreiben und eine Vorkontolle sollte gemacht werden, denn die Menschen von der Katzenhilfe wollten sehen, dass Sue hier wirklich willkommen ist. "schweißvonderstirnwisch* Am 26. war alles fertig und Sue konnte ihr Köfferchen packen.

Am 27.8. um 22.30 kam der Flieger aus Malaga mit "Sue on board" in Berlin an. Sue reiste zusammen mit einem Kater in einer Box. Am Flughafen musste Sue also in unsere Box "umgetopft" werden. Aufregung pur, denn wenn Sue am Flughafen entwischt wäre? Frauchen und ich haben beschlossen, dass Sue ihr neues Leben auch mit einem neuen Namen beginnen sollte, denn hier gibt es ja schon eine "Sue", nämlich "Peggy-Sue". Wir überlegten hin und her, da fiel uns der Name "Maribel" auf. Der Name kommt aus dem hebräischen und bedeutet "schön, aber bitter". Der Name ist Programm, als "Sue" war ihr Leben bitter, und als "Maribel" soll ihr Leben wunderschön werden und er klingt doch edel und schön "Maribel von Grini". Frauchen holte Sue aus der Doppelbox und als Maribel landete sie ohne Probleme in unserer Box.

Zu Hause im Schlafzimmer hatte Frauchen alles für Maribel vorbereitet. Ein Katzenklo ohne Deckel, Futter , Wasser und ein Kuschelbettchen. Zu Hause angekommen zeigte Frauchen Mari zuerst ihr Klo, aber Marichen wollte nicht aufs Klo sondern schmusen, schmusen, schmusen. Es war schon sehr spät und Frauchen meinte, sie würde uns eine halbe Stunde Zeit geben uns kennen zu lernen, wenn wir uns anständig benehmen, dann würde die Tür offen bleiben, ansonsten müssten wir das Schlafzimmer verlassen und sie würde die Nacht alleine mit Mari verbringen. Natürlich benahmen wir uns alle anständig. Max und Fritzchen waren ganz Kavaliere und sehr an der jungen Señorita interessiert. Peggy und Eileen meinten nur "ach, das ist die Neue" und verzogen sich ins Wohnzimmer. Und ich bin sowieso immer lieb. Maribel nahm noch einen Imbiss zu sich, schaute sich kurz die Wohnung an und als Frauchen ins Bett ging, war sie ganz schnell auch drin, denn sie war sehr müde wegen der vielen Abenteuer und schlief eingekuschelt in Frauchens Arm ein.

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