Margaretha von Grini!

Inzwischen wohnt Gretel schon über einen Monat bei uns. Allerdings nicht mit uns, denn sie schmust zwar gerne mit Frauchen, aber uns andere mag sie nicht. Frauchen ist ganz traurig darüber. Denn leider faucht und knurrt Gretel immer noch, wenn sich einer von uns ihr nähert. Nur mit Fritzchen geht es so lala, weil er sie immer wieder zum Spielen auffordert und der durfte ihr sogar schon einmal ein Nasenküsschen geben.


Frauchen ist manchmal richtig froh, dass Gretel behindert ist, denn sie versucht uns zu schlagen, aber durch ihre Behinderung ist sie nicht so schnell und erwischt uns nicht. Am Anfang waren wir alle sehr freundlich zu ihr, aber weil sie weiterhin uns anknurrt und anfaucht, da gehen wir ihr inzwischen alle aus dem Wege. Aber vielleicht ist sie so knurrig wegen ihrer Behinderung? Denn sie ist eine Fundkatze und hatte es sicherlich nicht leicht sich auf Spaniens Straßen zu behaupten.

Nur im Bett da ist sie relativ friedlich und duldet uns andere, aber das muss sie auch, denn sonst würde sie Frauchen aus dem Bett werfen. Füttern tut sie uns immer noch getrennt. Damit wenigstens beim Fressen Ruhe herrscht, darum bekommt Gretel ihr Futter im Schlafzimmer serviert. Frauchen ist aber froh, dass sie nun wenigstens das Kistchen aus dem Schlafzimmer entfernen konnte, denn Gretel geht inzwischen auch auf die Klos im Bad.

Noch hat Frauchen die Hoffnung nicht ganz aufgegeben, dass Gretel sich irgendwann an uns gewöhnt und aufhört so böse zu sein. Erfreulich ist, dass Gretels Fell inzwischen wieder nachwächst und schwarz und dunkel glänzt und nicht mehr grau und stumpf ist. Sie entwickelt sich zu einer richtigen kleinen Schönheit. Trotz allem ist Frauchen froh, dass Gretel bei uns wohnt, denn Gretel hätte nie und nimmer in Spanien eine Chance gehabt ein zu Hause zu finden, so wie sie aussah als sie bei uns ankam. Ich werde euch berichten wie es mit Gretel weiter geht und nun schaut euch noch die Fotos von der Süßen an. Wir danken euch für die Begrüßungsgeschenke und ihr könnt euch auch gerne eine Erinnerung an sie mitnehmen.

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